Pause ohne Handicap

Am Golfplatz darf es heiß hergehen. Im Restaurant aber besser nicht.
D

as Golfzentrum Weitra zählt zu den schönsten Anlagen in Niederösterreich. Der Rasen macht jedem britischen Club Ehre. Der 18-Loch-Kurs kann teilweise beleuchtet werden und ist damit auch für nächtliche Turniere geeignet. Apropos Nacht: Für längere  Aufenthalte empfi ehlt sich das angeschlossene Hotel mit 24 Betten und neuen Wohlfühlzimmern. Im Sommer laden ein Badeteich und die clubeigene Liegewiese zum Verweilen ein. Das Restaurant im Golfzentrum, geleitet von Prokurist Thomas Mladek und Küchenchef Wolfgang Wais-Zlabinger, setzt auf regionale Köstlichkeiten. Weitra ist schließlich nicht nur für seine Braukultur bekannt, sondern auch für Fisch und Fleisch, Gemüse, Honig und Käse aus der Umgebung.

"Mit dem richtigen Lichteinfall kann man den Wohlfühlfaktor im Restaurant beeinflussen. Aus diesem Grund ist eine dezente Beschattung wichtig für uns."

Der Blick auf die Waldviertler Landschaft, das satte Grün, der Teich und das Schloss Weitra zählen zu den Highlights im Golfzentrum. Daher sollte die im Jahr 2018 durchgeführte Beschattung im Erdgeschoss zwar die Sonneneinstrahlung mildern, jedoch nichts an der wunderbaren Aussicht ändern. Die Herausforderung: Die Glasfront, um die es ging, ist nicht weniger als 19 Meter lang. Mit zwei Koppelmarkisen, die an der Unterseite einer vorspringenden Massivholzdecke montiert wurden, fand SLS-Partner Johann Mölzer die ideale Lösung. Die Markisen sind mit einem Funkmotor des Marktführers Somfy inklusive Sonnen- und Windautomatik ausgestattet.

Das Architekturbüro Macho aus dem niederösterreichischen Gmünd war es, das Restaurantleiter Mladek und den Schatten-Experten Mölzer zusammenbrachte. Fragt man in die Runde, sind sowohl die Architekten als auch die  Bauherrenseite mit der Optik, dem angenehmen Raumklima und der leicht zu bedienenden Steuerung sehr zufrieden. Und die Gäste? Die genießen die schattige Pause, bevor es wieder an den Abschlag geht.